Slow Travel: warum es wichtig ist, sich in Südostasien Zeit zu nehmen

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Was ist Slow Travel? Es ist eine Einladung, sich Zeit zu nehmen, innezuhalten, sich vom Konsum und von "To-Do-Listen" zu lösen. Stattdessen geht es darum, ganz bewusst zu fühlen, zu lernen, zu verstehen und bei Begegnungen wirklich präsent zu sein. Die Idee des Slow Travel entstand kurz nach der Slow-Food-Bewegung, die in den 1980er Jahren in Italien aufkam. Wie die Slow-Food-Bewegung plädiert auch Slow Travel für eine Rückkehr zur Authentizität, zur Verbindung mit sich selbst, den Menschen vor Ort und der einheimischen Kultur. Besonders in einer so kulturell reichen Region wie Südostasien, die voller kleiner und großer Abenteuer steckt, ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen!

Ein Loblied auf die Langsamkeit

Nur wenige Dinge erweitern den Horizont so sehr wie das Reisen – es ist ein echtes Abenteuer. Egal, wohin du reist, es liegt eine unbekannte Welt voller neuer Möglichkeiten vor dir. Je exotischer das Reiseziel, desto mehr Zeit wirst du brauchen, um es richtig kennenzulernen. Slow Travel lobt die Langsamkeit, damit du mit dem Tuk-Tuk-Fahrer, deinem Host oder dem Restaurantbesitzer ins Gespräch kommen kannst. So kannst du in ihre Realität eintauchen, mehr über ihren Lebensstil, ihre Gewohnheiten und Leidenschaften erfahren und die Welt durch ihre Augen so sehen, wie sie wirklich ist, ohne jeden Filter. Nimm dir Zeit für Spaziergänge und landestypische Aktivitäten, wie z. B. die Begegnung mit einem buddhistischen Mönch in Vietnam oder einen einheimischen Kalligrafiekurs. 

 

Triff die Leute vor Ort

Ein Land zu besuchen bedeutet immer, mit seinen Bewohnern in Berührung zu kommen: deine Gastgeber oder Reiseführer, die Menschen, die in den Geschäften arbeiten, Kunsthandwerk herstellen oder dein Essen kochen. Überall, wo du hingehst, ist der Austausch ganz selbstverständlich. Wenn du langsam reist und dir Zeit nimmst, um ein Land zu entdecken und seine Essenz zu erfassen, gibst du dir selbst die Gelegenheit, dich spontan zu unterhalten, deinem Gegenüber zuzuhören. In solchen Gesprächen entdeckst du kulturelle Unterschiede zu beobachten und sammelst Gedankenanstöße, die du sonst vielleicht nicht gehabt hättest.

Diese bereichernden Begegnungen öffnen neue Türen – zum Beispiel könntest du dich mit einem Koch zusammentun, um ein paar Küchengeheimnisse zu erfahren, dich zu einem lokalen Fest einladen lassen oder eine Mahlzeit mit ihm teilen. Die Menschen vor Ort sind die Seele eines Landes und Gespräche mit ihnen werden dir einen echten Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

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Quelle: Eugene Nelmin/Unsplash

Ganz im Stil des verantwortungsvollen Tourismus 

Slow Travel ist in Asien besonders wichtig, da ein großer Teil der Bevölkerung in abgelegenen Gegenden lebt, die man unter Zeitdruck wahrscheinlich gar nicht erreicht. Sie leben von Handwerk, Handel und Kunst, und wenn man sie trifft, kann man die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus auf andere Gemeinschaften ausweiten. Verantwortungsvoller Tourismus bedeutet schließlich auch, dass du eine lokale Bevölkerung, ihre Lebensweise, ihr Kulturerbe, ihre Religion oder ihre Umwelt kennenlernst. Erkunde authentische und unberührte Gegenden, wie einen buddhistischen Mönch in Thailand oder Handwerksbetriebe in Hoi An in Vietnam.

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Quelle: Tycho Atsma/Unsplash

Erforsche geheime Orte und Zwischenwelten

In jedem Land gibt es sowohl unumgänglichen, von denen jeder schon gehört hat, als auch die geheimen Orte, die du besuchst, um neue Blickwinkel zu entdecken. Mach einen Schritt zur Seite und entdecke einen alten Tempel, wo du auf keine Touristen, sondern nur auf Einheimische triffst. Lerne nach einem Marktbesuch die Landesküche kennen und höre dir die Legenden an, die die Geschichte des Landes geprägt haben. Ein einheimischer Reiseführer wird dich in diese „Geheimnisse“ einweihen, mit dir Geschichten aus dem Alltagsleben sammeln und dir die Tür zu Dingen öffnen, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen. Bei Asiaventura sprechen unsere Reiseleiter die heimische Sprache und kennen die Geheimnisse der Einheimischen, die sie gerne mit dir in deiner Muttersprache teilen.

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Quelle: Vlada/Unsplash

Nimm dir Zeit in Thailand

In Thailand gibt es so viel zu sehen. Das fängt schon im unverzichtbaren Bangkok an, das Reisenden seine Wahrzeichen, seine goldenen Tempel und sein Streetfood anbietet. Slow Travel lädt dich jedoch ein, noch weiter zu gehen und auch das Bangkok abseits der ausgetretenen Pfade zu entdecken: ein Abendessen am Ufer des Flusses Chao Praya, eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk durch die Stadt oder ein Besuch in der Werkstatt eines Weber. Lass dir hier die traditionellen Techniken des Webens zeigen, bevor du zu einem Markt auf Schienen gehst, wo thailändische Bauern ihr Obst und Gemüse anbieten.

Jenseits von Bangkok kannst du in Khao Sok einen der ältesten Regenwälder der Welt entdecken oder in Chiang Mai einen roten Songthaew (ein traditionelles Transportmittel) besteigen. Dieser bringt dich zu einem Kochkurs, damit du als Souvenir einige Rezepte der traditionellen Küche mit nach Hause nehmen kannst. Und natürlich darf auch ein Besuch auf einer tropischen Insel nicht fehlen: klar, sonne dich am Strand, aber beobachte auch um wilde Tiere, z. B. im Mu Ko Ang Thong Nationalpark.

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Quelle: Craig McKay/Unsplash

Schau in Vietnam nicht auf die Uhr

Vietnam ist eine Welt für sich. Die Küche ist eine der beliebtesten der Welt, die Buchten sehen absolut magisch aus und Hanoi und Ho Chi Minh sind Städte voller Dynamik und mit ausgeprägten Persönlichkeiten. Mach dich auf den Weg zu den Must-Sees des Landes – aber verlasse dann die ausgetretenen Pfade, um Einheimische zu treffen, z. B. auf dem Weg nach Hoa Binh. Es ist ein traditionelles Dorf in der Nähe von Hanoi, das von Feldern und Reisfeldern umgeben ist. 

Wenn du zu den Reisfeldern im Norden hinaufsteigst, kannst du die Menschen vor Ort treffen, wie die Lo Lo, Tay, Hmong und Dao. Du kannst auch die Buchten in der Nähe der Halong-Bucht besuchen, wie z. B.  Tu Long und Lan Ha sowie die Cat Ba-Inseln.

In Zentralvietnam solltest du unbedingt in Hué und Hoi An Halt machen. Hier tauchst du in die Welt der Einheimischen ein, indem du einen vietnamesischen Dichter triffst, dessen Familie in der Zitadelle des Kaisers arbeitete. Lerne von einem Mönch etwas über Meditation oder nimm an einem Workshop für traditionelle vietnamesische Kalligrafie teil.

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Quelle: Just Filip/Unsplash

Letztendlich ist es das, was Slow Travel ausmacht: nicht einfach nur von A nach B rennen, sondern bewusst reisen und dabei Erfahrungen machen, die dich den Menschen und der Identität des Landes näher bringen. Sollen wir uns auf den Weg machen?

Asiaventura hat es sich zum Ziel gesehen, Leuten wie dir dabei zu helfen, diese fernen Länder mit ihrer Naturschönheit und ihrem kulturellen Reichtum zu entdecken und dabei wirklich kennenzulernen – auf verantwortungsbewusste Art und Weise. Wir sind für dich da, wenn du deine Reise vorbereiten willst!

 

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